Über mich

Fun Vacation

Hallo, schön, dass Du da bist!

Als ich jung war, spielte meine Familie oft das Kartenspiel Skat. Das erforderte logisches Denken, was mir Freude machte (na ja, meistens). Ich glaube, das Skatspielen ist die „Ursache" für mein tiefes Interesse an MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Schon in der Schulzeit erkundete ich MINT-Fächer über den Lehrplan hinaus – in Olympiaden und Ähnlichem.

Ich habe an der FSU Jena Mathematik studiert. Nicht um der Theorie willen, sondern um ein solides Fundament zu erlangen und die Fähigkeit, neue Ideen schnell zu erfassen.

Ich habe nie aufgehört, ein „Generalist" sein zu wollen, der für alle Arten von Ideen offen ist. Angewandtes maschinelles Lernen und KI wurden mein Weg, und ich habe in diesem Bereich promoviert. Heute sehe ich KI als interdisziplinäre Brücke für Anwendungen, die Menschen, Perspektiven und Disziplinen verbindet.

Während meiner Promotion war ich außerdem Teil der Machine-Learning-Gruppe am DLR-Institut für Datenwissenschaften in Jena. Meine Forschung drehte sich um Unsicherheitsmodellierung und erklärbare KI. Menschzentrierte KI und die Prinzipien nachhaltiger KI sind mir wichtig geworden. Unser NeurIPS-Paper strukturiert zum Beispiel die Unsicherheit bei der Bildsegmentierung auf sinnvolle Weise und behält den Menschen dabei in der Schleife.

Seit 2022 arbeite ich in der Industrie für das global tätige Photonik- und Halbleiterunternehmen Jenoptik. Ich habe mitgeholfen, ein neues zentrales KI-Team aufzubauen. Wir konzentrieren uns auf (1) industrielle KI: KI für Prozessoptimierung und technische Herausforderungen wie vorausschauende Wartung oder skalierbare Inspektion, und (2) das Bereitstellen generativer KI-Dienste wie eines Chatbots.

Damit KI-Lösungen nachhaltig sind, müssen sie vertrauenswürdig sein. Sie müssen von den Menschen, die sie betreffen, verstanden und akzeptiert werden, und Betroffene müssen Lösungen beeinflussen können. Deshalb ist es ein zentraler Aspekt meiner Arbeit, bei der Ausbildung mitzuwirken. Es gilt die Bedürfnisse der Menschen, unseres Planeten und letztlich jedes Lebewesens zu respektieren. Für mich ist KI nicht nur Arbeit, sondern eine Leidenschaft.

Ich bin dankbar für all die großartigen Mentorinnen und Mentoren, die ich bisher hatte – besonders Joachim Giesen.

Und schließlich habe ich nebenbei noch ein kleines "Hobby" als Zauberkünstler. Es ist ein denkwürdiger Zufall, dass KI oft als Magie betrachtet wird. So fließen die Dinge, die ich tue, zusammen. Mit meiner Arbeit möchte ich eine Kultur der Verbundenheit und des Mitgefühls im Zeitalter der KI fördern und Raum für menschliches Staunen schaffen. Erklärbare KI, unerklärliche Magie.

Kontakt aufnehmen:

Kontakt